„Vom Krafttier zum Angsttier? Kulturgeschichte des Wolfes“

Diese Ausstellung im Schlossmuseum in Linz widmet sich der Kulturgeschichte des Wolfes. Er ist heute gefürchtet, wie kein anderes Wildtier. Seine kulturhistorische Bedeutung wird überlagert von der Angst vor dem „bösen Wolf“ und in den Medien skandalisiert, seit der Wolf nach 150 Jahren in seinen früheren mitteleuropäischen Lebensraum zurückkehrt. 

 
In der Ausstellung vertreten sind die Künstler:innen Markus Huemer, Deborah Sengl und Patricia Waller. 
 

Die Ausstellung ist multiperspektivisch angelegt und beleuchtet neben der kulturhistorischen Bedeutung des Wolfes, seine sozialgeschichtliche Relevanz als Kulturfolger.

Aus naturwissenschaftlicher Sicht ist der Blick auf den Beutegreifer als Regulativ im Ökosystem ebenso interessant, wie sein Verhalten und die soziale Organisation im Rudel.
Künstlerische Positionen von VALIE EXPORT bis Kiki Smith flankieren die jeweiligen Themenkomplexe und zeigen die Wahrnehmung des Wolfes zwischen Faszination und Schrecken in unserer gesellschaftspolitischen Debatte.

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